Zum dritten Mal lädt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ) am Himmelfahrtswochenende vom 9. bis 12. Mai 2018 zu ihrem Sylter Symposium im A-Rosa Sylt ein. Das interdisziplinäre und abwechslungsreiche Programm bietet nicht nur aktuelles Wissen und neue Erkenntnisse, sondern beleuchtet auch Fragen der Ethik und die Patientensicht. Die Nordseeinsel bietet dafür – und für ein erholsames Familienwochenende – den passenden Rahmen.
Das Sylter Symposium der DGÄZ ist ein Zugpferd. Schon das zweite Symposium im vergangenen Jahr hatte doppelt so viele Teilnehmer auf die Insel gelockt wie die Auftaktveranstaltung. „Begeisterte Teilnehmer, die sich schon vor Ort gleich wieder zum nächsten Symposium anmelden, sind die beste Werbung“, freut sich DGÄZ-Präsident Prof. Dr. mult. Robert Sader, Frankfurt. Der technik- und fächerübergreifende Ansatz, hochkarätige Experten, Vorträge, die ungewöhnliche Denkanstöße liefern und die anregende und stimulierende Umgebung einer wunderschönen Insel bilden jene Mixtur, die eine Veranstaltung erfolgreich macht.

Jenseits des Üblichen

Im Zentrum des Symposiums stehen das umfangreiche Spektrum der modernen zahnärztlich-chirurgischen Maßnahmen zur ästhetisch-funktionellen Rehabilitation, ergänzt durch die Optionen moderner (zahn-)technischer Konzepte. Die Organisatoren verknüpfen diese Themen auch mit Vorträgen, die den Rahmen des Üblichen sprengen und damit interessante Impulse setzen. So widmen sich in diesem Jahr mehrere Beiträge ethischen Aspekten der Ästhetischen Zahnmedizin. Den Auftakt bildet der Festvortrag „Mythos Schönheit“ von Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, Würzburg. Dr. David Winkler, London, ehemaliger Präsident der International Federation of Esthetic Dentistry (IFED), beleuchtet unter dem Titel „Ethics in Ästhetics“ die Patientenperspektive. Um ethische Aspekte in der Patientenaufklärung geht es auch im Vortrag von Dr. Dirk Leisenberg, Steinau.

Wissenschaft und Praxis Hand in Hand

Der interdisziplinäre Diskurs ist den Organisatoren besonders wichtig. Dafür sorgen Experten verschiedener Fachrichtungen, die die Vernetzung der Ästhetischen Zahnmedizin mit den Fächern Implantologie, Kieferorthopädie, Prothetik, Werkstoffkunde und Endodontie präsentieren. Dabei wird der jeweilige Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis (die Evidenz) verbunden mit bewährten Konzepten aus der Praxis. Raum ist im Programm aber auch für die „Grundsätze der Architektur in der Ästhetischen Medizin“, getreu dem Motto „form follows function“. Diese beleuchtet Dr. Dana Weigel, Berlin.
Erneut wird das Sylter Symposium von einem weiteren Symposium begleitet, das den Dysgnathien gewidmet ist. Wie kaum eine andere Fehlstellung versinnbildlichen Dysgnathien die gegenseitige Abhängigkeit von Ästhetik und Funktion. Die komplexen, interdisziplinären Behandlungskonzepte erfordern eine enge Kooperation von Kieferorthopäden und MKG-Chirurgen. Die modernen Möglichkeiten der kombinierten kieferorthopädisch-chirurgischen Dysgnathietherapie präsentiert ein hochkarätiges Referententeam.
Auch bei diesem Symposium haben die Organisatoren Wert darauf gelegt, dass Erkenntnisse und Wissen aus Wissenschaft und Praxis vermittelt werden. Die Erfahrung zeigt auch, dass die Themen der beiden Symposien gleichermaßen attraktiv sind. „Obwohl die Zielgruppen etwas unterschiedlich sind, besuchen die Teilnehmer des einen Symposiums durchaus auch Vorträge der anderen Veranstaltung“, berichtet Sader.
Eine frühe Buchung sichert das Hotelzimmer. Und noch eine Erfahrung der Veranstalter ist wichtig für Interessierten am Sylter Symposium: Sylt ist als Ferieninsel schon im Mai sehr begehrt, insbesondere an Wochenenden, die sich durch einen Brückentag verlängern lassen. Darum ist es wichtig, sich frühzeitig zum Kongress anzumelden. Denn eine Übernachtung am Strand im Mai ist nur etwas für besonders hartgesottene Frischluftfreunde.
Neu ist der Impulspreis Zahntechnik. Zum ersten Mal vergibt die DGÄZ im Rahmen des Symposiums in Sylt den „Impulspreis Zahntechnik“. Ausgezeichnet wird damit ein Zahntechniker oder eine Zahntechnikerin, die oder der sich in ganz herausragender Weise für die inhaltliche oder berufspolitische Weiterentwicklung der Zahntechnik engagiert hat. Informationen und Anmeldung unter sylt2018.dgaez.de.

Aufmacherbild: Michael Thaler/Shuttterstock