Der Samstagmittag gehörte beim Wissenschaftlichen Kongress des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt auch in diesem Jahr wieder den Preisträgern: Im besonderen Rahmen des Veranstaltungsparts „The winner is …“ wurden zahlreiche Auszeichnungen und Preise für besondere Leistungen in Forschung und Lehre und für die Zahnmedizin vergeben.

Kirschneck stellte nach der Preisverleihung seine Untersuchung und die Ergebnisse auf dem Deutschen Zahnärztetag vor. (Foto: Quintessence News)

PD Dr. Dr. Christian Kirschneck, Regensburg, konnte den wichtigsten Preis der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) entgegennehmen. Den mit 10.000 Euro dotierten deutschen Miller-Preis 2019 gewann er für seine Arbeit „Pharmakologische Beeinflussung der orthodontischen Zahnbewegung unter Berücksichtigung parodontal-inflammatorischer Prozesse”. Kirschneck stellte seine Forschungsergebnisse dem Publikum vor.


PD Dr. Dr. Christian Kirschneck, als erster Kieferorthopäde der Gewinner des Miller-Preises 2019, fasst im Video die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zusammen. (Video: Quintessence News/QTV)

Innovatives für die Lehre

Ebenfalls in diesem festlichen Rahmen wurden auch die Preise des Dental Education Award der Kurt Kaltenbach Stiftung vergeben. Die Projektförderung der Kurt-Kaltenbach-Stiftung sicherte sich Dr. Philipp Kanzow, Göttingen, für seine Untersuchungen zum „Einfluss unterschiedlicher Bewertungs-Algorithmen für die Multiple-Choice-Fragenformate Kprim und PickN sowie LongMenu-Fragen in der Zahnmedizin“.

Gruppenfoto nach der Preisverleihung, von links: Dr. Andreas Söhnel, Dr. Frank Emde von der Kurt Kaltenbach Stiftung, Milena Isailov-Schöchlin (stellvertretend für PD Dr. Johan Wölber), Miller-Preisträger PD Dr. Dr. Christian Kirschneck, Dr. Philipp Kanzow, Prof. Dr. Annette Wiegand, Prof. Dr. Petra Hahn (Foto: Quintessence News)

Den Preis für ein innovatives Lernformat gewann Dr. Andreas Söhnel, Greifswald, der sich mit „Psychiatrisches Praktikum für Zahnmediziner: Konzeption und Evaluation eines klinischen Kommunikationsmoduls“ einer besonderen Lernsituation annahm. Ebenfalls ausgezeichnet wurde in dieser Kategorie PD Dr. Johan Wölber, Freiburg, der die „Erstellung und Evaluation eines digitalen Lernprogramms zur Motivierenden Gesprächsführung in der Zahnheilkunde“ entworfen hat.

DGZMK-Ehrennadel für Prof. Geurtsen

Prof. Dr. Roland Frankenberger überreichte die Ehrenmedaille der DGZMK an Prof. Dr. Werner Geurtsen. (Foto: Quintessence News)

An gleicher Stelle konnte wenig später Prof. Dr. Werner Geurtsen die Goldene Ehrennadel der DGZMK entgegennehmen. Diese Auszeichnung würdigt sein „herausragendes Engagement bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift als langjähriger Hauptschriftleiter im Vorstand der DGZMK“.

Der DZZ-Jahresbestpreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Hüsamettin Günay, Maren Brückner, Kerstin Böhm, Alina Beyer, Dr. Marko Tiede, Dr. Karen Meyer-Wübbold, Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde, Hannover. Titel der Arbeit: „Effekt des doppelten Putzens auf die Wurzel-Karies-Inzidenz und den parodontalen Zustand bei Senioren“.

Zwei IPJ-Preisträger

Den Preis des International Poster Journal of Dentistry and Oral Medicine (IPJ, Quintessence Publishing) erhielten in diesem Jahr zwei Teams für ihre Posterpräsentationen. Ausgezeichnet wurden Korbinian Benz, Andreas Schöbel, Jochen Jackowski, alle Universität Witten/Herdecke, Marisa Dietz, Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie – Klinikum Dortmund, und Peter Maurer, Praxisklinik Prof. Maurer, Sankt Wendel, für „The Adhesion Behaviour of Primary Human Osteoblasts and Fibroblasts on Polyetheretherketone Versus Titanium“.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Poster „ROMSE – Database for Rare Diseases with Orofacial/Craniofacial Involvement“ von Marcel Hanisch, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Münster, Johannes Kleinheinz, Lale Hanisch, beide Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Witten/Herdecke, und Jochen Jackowski, Abteilung für Zahnärztliche Chirurgie und Poliklinische Ambulanz, Universität Witten/Herdecke.

Titelbild: Quintessence News