Manchmal sind es Kleinigkeiten, die über Therapieerfolge entscheiden. Das gilt besonders für die zahnmedizinische Betreuung älterer und alter Menschen. Wer in Sachen Senioren-Zahnmedizin sein Fachwissen vertiefen oder auffrischen möchte, sollte sich Freitag, den 14. Februar 2020, schon einmal vormerken. An diesem Valentinstag veranstalten die Uniklinik Köln und die Deutsche Gesellschaft für AltersZahnmedizin (DGAZ) ihr drittes Symposium zum Thema, diesmal unter dem Titel „Senior*Innen-Zahnmedizin im Praxisalltag“.

Bedenken mit Wissen begegnen

Warum nahezu die Hälfte aller Zahnmediziner/innen Senioren ungern behandelt, fragen sich die Organisatoren des Symposiums. DGAZ-Vorstandsmitglied Dr. Dirk Bleiel will etwaigen Bedenken oder dem Mangel an Konzepten direkt begegnen: „Wir bieten konkrete medizinische Antworten und Therapiekonzepte für Senior*innen von fit bis gebrechlich“, erläutert er das Programm, für das von Seiten der Uni Köln Prof. Dr. Michael J. Noack sowie Dr. Dr. Greta Barbe verantwortlich zeichnen. Insgesamt sieben Fachvorträge von der Mund- und Prothesenhygiene über Mundschleimhauterkrankungen, ein pharmakologisches Update oder die Frage nach Extraktion oder Erhalt unter ethischen wie prothetischen Gesichtspunkten münden in eine abschließende Podiumsdiskussion.

„Senior*Innen-Zahnmedizin im Praxisalltag“
14. Februar 2020 in
14 bis 18.30 Uhr
Großer Hörsaal der Zahnklinik, Gebäude 48
Kerpener Straße 32
50931 Köln
Anmeldungen sind ab sofort bei Birgit Gläser, eMail: sekretariat@dgaz.org , oder Telefon (0341) 97 21 310 oder online auf der Homepage der DGAZ möglich.

Titelbild: Dr. Bleiel