Das ITI (International Team for Implantology), eine der führenden und großen inernationalen wissenschaftlichen Organisationen im Bereich der dentalen Implantologie, stellt einen besonderen Anspruch an die Qualität seines international ausgerichteten Curriculums Implantologie. Die Organisation setzt auf praxisorientierte sowie ausschließlich evidenzbasierte Inhalte und nutzt unter dem Leitspruch „Knowledge is key“ den im ITI gesammelten Wissensschatz.

Die für das Curriculum verpflichteten renommierten Referenten sind ein wesentliches Charakteristikum des Lehrprogramms. Diese konzentrieren sich in ihren Vorträgen darauf, eine einheitliche evidenzbasierte Lehrmeinung mit aktuellen Fallbeispielen vorzustellen. Damit sollen den Teilnehmern die Inhalte in einer ausgewogenen Mischung aus Praxis und Theorie didaktisch zuverlässig vermittelt werden, so das ITI.

Hohe Motivation der Teilnehmer, anregende Diskussionen

Wie die Referenten berichten, ist der Dialog mit den Teilnehmern eine Besonderheit dieses Curriculums. Durch die anregenden Diskussionen zwischen den Teilnehmern und den Referenten entstünden interessante Sichtweisen, die aufgegriffen werden und gegebenenfalls in die Vorträge mit einfließen.

Dr. Kai-Hendrik Bormann (Foto: ITI)

Zudem profitieren die Teilnehmer in hohem Maße vom Wissen der Praktiker aus Zahnmedizin und Zahntechnik. So berichtet Zahntechnikermeister Björn Roland, dass er eng mit dem Referenten des Moduls Prothetik, Professor Dr. Ralf Bürgers, zusammenarbeitet und dank seiner eigenen Erfahrung den Studierenden tiefe Einblicke in die Zahntechnik geben kann. Der Hamburger Oralchirurg Professor Dr. Kai-Hendrik Bormann weist darauf hin, dass die hohe Motivation der Teilnehmer dazu beiträgt, die Inhalte seines Moduls „Grundlagen der Implantologie“ mit besonderer Freude zu präsentieren.

Interaktivität durch Videos und zahlreiche Hands-on

Dr. Jochen Tunkel (Foto: ITI)

Dr. Jochen Tunkel, Bad Oeynhausen, verantwortet das Modul „Weichgewebsmanagement“ und arbeitet in seinen Vorträgen intensiv mit Bewegtbildern. „Ich zeige viele Videos, die von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen werden. Das ist für alle inspirierend und führt immer wieder zu anregenden Diskussionen.“

Professor DDr. Michael Payer von der Uniklinik Graz betont: „Mein Ziel ist es, im Hands-on-Kurs am Schweinekiefer so interaktiv wie nur möglich zu agieren. Für den Austausch untereinander haben wir immer genügend Zeit.“ Dr. Monika Bjelopavlovic, Referentin in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, betont, dass man auch im abschließenden Modul „Recall und Komplikationsmanagement“ neben der wissenschaftlichen Basis großen Wert auf die Debatte mit den Teilnehmern legt.

Absolventen des Curriculums profitieren

So profitieren die Absolventen des ITI Curriculums neben den wissenschaftlichen und praktischen Inhalten in besonderem Maße von der Bereitschaft der Referenten, sich auf den Gedankenaustausch mit den Studierenden einzulassen. Hervorgehoben wird von Absolventen und Referenten dabei das kollegiale Miteinander über die Kurstage hinaus. „Wir durften auf eine erfrischende, innovative Art so viel Neues lernen und fühlen uns mit den evidenzbasierten, realistischen Vorgehensweisen gut vorbereitet für einen sicheren Start in die Implantologie. Hier dabei zu sein war die absolut richtige Entscheidung“, berichtet Carolin Hochberger, die das dritte ITI Curriculum Ende 2018 erfolgreich abschloss.

Das ITI Curriculum bildet eine Basis für den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, der von den Zahnärztekammern vergeben wird. Das nächste ITI Curriculum startet im Oktober 2019 – Details und Anmeldung unter www.iti-curriculum.org.

Titelbild: Hands-on mit Dr. Jochen Tunkel im ITI Curriculum. (Foto: ITI)