GC informiert: Die Ursachen der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) sind nach wie vor nicht geklärt. Die Therapiemöglichkeiten können allerdings die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Jugendlichen, die durch Hypersensibilitäten, Schmerzen und ein erhöhtes Kariesrisiko stark beeinträchtigt ist, entscheidend verbessern. Für die Behandlung der jungen Patienten hat GC deshalb eine umfassende Gesamtlösung entwickelt: das MIH Kit. Bereits auf der IDS 2019 vorgestellt, ist es auf Nachfrage vieler Zahnärzte hin nun exklusiv in Deutschland (und Österreich) verfügbar.

Schmerzkontrolle und Vitalerhalt

Ziel einer MIH-Therapie ist zunächst die Kontrolle der Schmerzen sowie die Vitalerhaltung der betroffenen Zähne mit Hilfe einer defektkonformen Versiegelung. Dabei werden die Patienten engmaschig begleitet und je nach Ausprägung präventive oder auch restaurative Maßnahmen ergriffen. Zahnärzte stehen dann immer wieder vor einer therapeutischen Herausforderung: Sie müssen zunächst diagnostizieren und anschließend entscheiden, mit welchem Material und zu welchem Zeitpunkt die von dem Schmelzdefekt betroffenen Zähne versorgt werden sollen.

Eine umfassende Lösung für diese Problematik bietet GC jetzt mit seinem MIH Kit. Es beinhaltet Produkte für die Therapie milder bis schwerer MIH-Ausprägungen: MI Paste Plus, (unlängst vom Dental Advisor mit dem Top Product Award in Gold ausgezeichnet) mit dem Wirkstoff Recaldent, das die Remineralisierung der Zähne fördert, und mit 900 ppm Fluorid. Mit diesen Eigenschaften kann MI Paste Plus auch gut bei Kariesrisikopatienten angewendet werden. Ebenso im Kit enthalten ist der Fluoridlack MI Varnish, mit dem – sowohl bei milder als auch schwerer MIH – idealerweise nach der Prophylaxe die Dentintubuli der betroffenen Zähne versiegelt werden.

Bei einer schweren MIH können kleinere Defekte und Fissuren zum Schutz vor Karies sowie sich noch im Durchbruch befindliche Molaren einfach und schnell mit dem flüssigen Glasionomer-Oberflächenschutzmaterial GC Fuji Triage abgedeckt werden. Als lichthärtende Alternative bietet sich das Glasionomer-Füllungsmaterial Fuji II LC an. Bereits eingetretene, größere Defekte können mit Equia Forte HT (hochviskoses Glas-Hybrid) oder dem hochstabilen Restaurations-Composite G-ænial Universal Injectable versorgt werden. Was außerdem im MIH Kit von GC nicht fehlen darf, ist G-Premio Bond – ein lichthärtendes Universaladhäsiv für die Restauration oder zur Behandlung von hypersensitiven Zähnen.

Informationen und Hilfen für die Diagnostik

Um den diagnostischen Part zu bedienen, stellt GC einen kompakten und anschaulichen Behandlungsplan mit Diagnoseleitfaden sowie Therapieempfehlung zur Verfügung – ergänzt durch einen Abrechnungsleitfaden, der das Kit zu einem echten Rundum-Paket für die Behandlung von MIH-Patienten macht. Das MIH Kit kann über die persönliche GC-Fachberatung bestellt werden sowie telefonisch unter 06172-995960. Weitere Informationen oder ein persönliches MIH-Info-Paket online unter gc-produkte.de/mih.

Titelbild: Mohemed-Salim Doueiri, Charité Berlin