Wie halten es die Deutschen mit der Mund- und Zahnpflege? Danach fragte im Sommer 2019 der schwedische Mundhygienespezialist TePe und legt nun einschlägige Fakten zum bundesdeutschen Verhalten und Wissen über Zahnpflege, Zahnbürsten, Professionelle Zahnreinigung und Zahnzwischenraumreinigung vor. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland, an der 2.056 Personen vom 5. bis 7 Juni 2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Mit 97 Prozent messen nahezu alle Teilnehmer der von TePe beauftragten YouGov-Umfrage gepflegten Zähnen und einem angenehmen Atem eine wichtige oder sehr wichtige Bedeutung zu. 80 Prozent aller Befragten stimmen darin überein, dass sich Zahnvorsorge durch Zahnarzt und tägliche Zahnhygiene auszahlt gegenüber Kosten, die durch akute Bedarfs- oder gar Notfälle entstehen. Dass das beliebteste Hilfsmittel bei der täglichen Mund-und Zahnpflege – die Zahnbürste – nur etwa 60 Prozent aller Zahnoberflächen inklusive der Zahnzwischenräume erreicht, ist allerdings nur einem Viertel aller Befragten bekannt.

Unterschätzt: Gründliche Zahnzwischenraumpflege und Effektivität von Interdentalbürsten

65 Prozent aller Befragten verzichten auf eine tägliche Zahnzwischenraumpflege. Während sie von beinahe einem Drittel der Teilnehmer schlicht vergessen wird, entscheiden sich 40 Prozent bewusst gegen die Reinigung der Zahnzwischenräume. 35 Prozent geben an, dass es ihnen auch ohne Interdentalpflege gut geht. Einmal für die gründliche Zahnzwischenraumhygiene sensibilisiert, ist lediglich 29 Prozent aller Befragten bekannt, dass Interdentalbürsten als effektivstes Instrument hierfür gelten.

Gefragt: PZR und KK- Zusatzleistungen

Mit 54 Prozent entscheiden sich mehr als die Hälfte aller Befragten mindestens einmal im Jahr für eine Professionelle Zahnreinigung. Allerdings greift beinahe ein Drittel überhaupt nicht auf entsprechende Angebote der Zahnärzte zurück. 73 Prozent von ihnen würden allerdings Prophylaxe-Leistungen wie PZR in Anspruch nehmen, wenn die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden würden. Die Befragten schätzen also die Vorzüge professioneller Zahnvorsorge, die auch die Zahnzwischenräume umfasst. Mit gezielter Aufklärung zur Mundgesundheit kann es gelingen, dieses Bewusstsein noch stärker auf die individuelle, tägliche, insbesondere interdentale Zahnpflege zu übertragen.