Dentsply Sirona informiert: Das breite Indikationsspektrum und die besondere Anwenderfreundlichkeit macht die inLab CAD/CAM Software von Dentsply Sirona in vielen Laboren zum zentralen Bestandteil des digitalen Workflows. Das aktuelle inLab Software Update 19.0 stellt nun zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung und optimiert zahlreiche CAD- und CAM-Prozessschritte – für mehr Designmöglichkeiten, effizientere Produktionsgestaltung und eine bessere Vernetzung mit der Zahnarztpraxis.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der inLab Software verstärkt die professionellen Einsatzmöglichkeiten für mehr Produktivität im Labor. So können Labore in der digitalen Implantatprothetik mit der Model App der inLab CAD SW 19.0 neben nt-Trading jetzt auch die Modellanaloge von ELOS Medtech nutzen. Zudem können empfangene Atlantis Core Files nun als Modell hergestellt werden, unter Berücksichtigung der entsprechenden Abutmentgeometrie, sodass ein Modell mit Analog für diese Fälle nicht notwendig ist.

Neue Kooperation mit Exocad

Eine wesentliche Neuerung bietet die bereits angekündigte Kooperation zwischen Dentsply Sirona und Exocad. So können Exocad-Anwender erstmalig von einer validierten Schnittstellenanbindung zum hochgenauen Extraoralscanner inEos X5 von Dentsply Sirona profitieren. Damit kann ein Fall in Exocad angelegt, anschließend mit inEos X5 ab inLab Software Version 19.0 gescannt und in einem vollintegrierten Workflow mit der exocad Software designt werden.*

inLab CAM Software mit neuen Prozessoptionen

Das inLab CAM Software Update 19.0 sorgt insbesondere mit der inLab MC X5 Schleif- und Fräseinheit für noch effizientere Fertigungsprozesse. Das individuelle Anstiften von Restaurationen reduziert die manuelle Nacharbeit je nach Anforderung. Für die digitale Prothesenherstellung bietet das Software-Update das Freifräsen von Prothesenbasen für einen einfacheren Zugang beim Einkleben der Zähne. Zudem können nun generell Ronden aller Materialklassen mit bis zu 35 Millimetern Höhe verarbeitet werden, so auch der entsprechende Prothesenkunststoff Lucitone 199 von Dentsply Sirona.

Zusätzliche Analysewerkzeuge der inLab CAM Software sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit. So bietet die neue Produktionssimulation auf Basis von Positionierung, Anstiftung und Werkzeugkonfiguration erstmalig auch die Vorschau auf das Produktionsergebnis. Darüber hinaus können Objektwandstärken vor der Bearbeitung überprüft werden.

Werkzeuggerechte Bearbeitung

Im Falle von Restaurationsdaten aus anderer CAD-Software ist eine werkzeuggerechte Bearbeitung der Passflächen mit den inLab Fertigungsmaschinen optional möglich. Bei der implantatprothetischen Versorgung können mit der inLab MC X5 nun auch Kronen mit Schraubenzugang aus Schleifmaterialien im Nass-Schleifverfahren hergestellt werden, zum Beispiel aus Celtra Duo.

Ob nahtlose inLab Systemintegration mit automatischer Datenübernahme oder offener Datenimport: Unabhängig davon, mit welcher CAD-Datengrundlage gearbeitet wird – die inLab CAM Software verfügt über eine intelligente Abfragesystematik und führt den Anwender je nach Restaurationstyp sicher durch den Fertigungsprozess. Zusätzlich können über die erweiterte validierte Constructioninfo-Schnittstelle Exocad-Restaurationsdaten erstmalig in einem abgestimmten Format komfortabel in die inLab CAM Software importiert und mit inLab MC X5 oder inLab MC XL verarbeitet werden.*

Ebenfalls für die Fertigung mit inLab MC X5 validiert und in der inLab CAM Software ab Version 19.0 direkt auswählbar ist die neue Cercon xt ML Ronde von Dentsply Sirona – das extra transluzente Zirkoniumdioxid mit einem natürlichen Farbschichtverlauf für ästhetisch hochwertige Ergebnisse.

Neue Connect Case Center Inbox

inLab Anwender profitieren nach wie vor von dem komfortablen Empfang digitaler Abform- und Auftragsdaten über das Connect Case Center (vormals Sirona Connect) – für das direkte Öffnen und Bearbeiten in der inLab Software. Neu ist die Connect Case Center Inbox. Die Applikation ermöglicht Laboren, die auch oder nur mit anderer CAD/CAM-Software arbeiten, den flexiblen Zugang zu digitalen Abformdaten, die mit Primescan oder Omnicam generiert wurden. Für die Weiterverarbeitung in der bevorzugten Laborsoftware generiert die Inbox nicht nur das inLab Format, sondern erstmalig auch das für Exocad validierte dentalproject- Format – für die Bereitstellung von Modell- und Falldaten, Farbinformationen und Präparationsgrenzen. Andere verbreitete, offene Datenformate wie STL und OBJ sind ebenfalls verfügbar. Weitere Funktionen wie der Mehrfach-Download für das Speichern von Fällen in vordefinierten Arbeitsordnern sowie die Anbindung an eine Labormanagement-Software können auch genutzt werden.

Die Connect Case Center Inbox ist lizenzpflichtig, jedoch ab inLab-Software 19.0 im Basismodul und für inLab Anwender im aktuellen Update ohne Zusatzkosten enthalten. Die Anwendung kann dabei unabhängig von einem inLab PC auf einem separaten Windows-PC genutzt werden. Die inLab Software 19.0 ist erstmalig auch online downloadbar unter https://www.dentsplysirona.com/de-de/entdecken/lab/cad-cam-fuer-das-labor/downloads.html Die inLab Software Update 19.0 Lizenz (CAD und CAM) ist wie gewohnt über den Fachhandel bestellbar.

Titelbild: Dentsply Sirona