Passend zum „Tag der Arbeit“ startet im Laufe des Monats Mai die aktive Testphase einer neuen interaktiven Stellenbörse für alle zahnmedizinischen Berufe. Anders als in klassischen Plattformen, in denen zumeist Zahnarztpraxen eigene Stellenanzeigen offerieren, soll der „ZahniFinder“ unter der gleichnamigen Webseite eher vergleichbar mit dem Prinzip bestehender Partnervermittlungsbörsen funktionieren, so die Entwickler.

Bewerber und Praxen legen Profile an

Bewerber/innen geben neben Ihrer gesuchten Position an, welche Schwerpunkte die Wunschpraxis haben sollte, wie weit sie bereit sind zu fahren und welche Vorstellungen sie zu ihrem Stundenlohn haben. Desweiteren tragen sie ihre Qualifikationen ein, Gegebenheiten und viele weitere Faktoren, die über die eigene Arbeitsausrichtung, gelebte Werte und Zufriedenheit entscheiden.

Auch die Zahnarztpraxis legt ein vergleichbares Profil an, zeigt ihre Schwerpunkte, Besonderheiten und sucht im Bewerberpool nach speziellen Kriterien wie absolvierte Fortbildungen und erreichte Abschlüsse, die für die jeweiligen Praxisinhaber (m/w) eine spezielle Relevanz besitzen.

Aktiv suchen, passiv finden oder ruhen lassen

Beide Parteien können entscheiden ob sie sich jeweils nur passiv finden lassen möchten, aktiv auf der Suche sind oder ihr jeweiliges Profil derzeit einfach nur ruhen lassen, bis eine erneute Suche wieder sinnvoll ist.

Mit jedem Login neuer Abgleich mit dem Datenpool

Ein aufwendiger Algorithmus gleicht mit jedem neuen Login die eigenen Präferenzen und Suchkriterien mit dem bestehenden Datenpool ab und schlägt die am besten geeigneten Kandidaten (m/w) oder Praxen mit einem Prozentwert des ZahniFinder-„Best Match Faktors“ in einer ersten Übersicht vor. Insgesamt werden etwa 95 verschiedene Kriterien miteinander abgeglichen. Je ehrlicher und präziser die eigene Beschreibung und die Sucheinstellungen eingegeben wurden, desto perfekter wird der angezeigte „Partner“ im Sinne von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer passen, der in einem nächsten Schritt direkt kontaktiert werden kann.

Sich schon vor dem ersten Gespräch besser informieren

Praxisinhaber aber auch Bewerber/innen sparen mit diesem Konzept viel Zeit. Manches Kennenlerngespräch, in denen sich früher herausstellte, dass man nicht wirklich zusammenpasste, muss nun nicht mehr geführt werden. Ganz gleich, ob die Gründe hierzu in unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen, nicht passender Praxisausrichtung oder nicht vorhandenen Qualifikationen oder unterschiedlichen Wertevorstellungen lagen.

Suche gezielter und einfacher als in Social Media

„Viele dieser Kriterien können nun bereits vorab geprüft und abgeglichen werden. Sämtliche final vorgeschlagenen Kandidaten (m/w) kommen unmittelbar aus der Region und entsprechen den eigens eingegebenen Kriterien. Gerade in den sozialen Medien musste man sich erst einmal durch sämtliche Angebote lesen um zu erkennen in welcher Region denn überhaupt angeboten oder gesucht wurde“, so die Entwickler. Diese Feinabstimmung übernehme nun der ZahniFinder.

Vorab-Registrierung zur Testphase

Bis zum finalen Start der Testphase etwa Mitte Mai – für die sich Interessierte bereits vorab registrieren können und zum Start eine persönliche Einladung erhalten – gibt es weiterführende Informationen auf der Facebookseite.

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