Wenn hochwertiger Zahnersatz mit hoher Präzision in einem standardisierten Herstellungsprozess gefertigt werden soll, zählt das selektive Laserschmelzverfahren (SLM) – LaserCusing – mittlerweile zu den Vorreitern. Auf Grundlage 3-D-CAD basierter Daten können mechanisch und thermisch belastbare Versorgungen sowie komplexe Strukturen aus Metall werkzeuglos und wirtschaftlich hergestellt werden.

Vergleich SLM und konventionell

Die Zahntechniker Thomas Clauß und Christian Kolb stellen in ihrem Beitrag in der Juli-Ausgabe der Quintessenz Zahntechnik die Vorteile des selektiven Laserschmelzverfahrens gegenüber konventionellen Herstellungsmethoden heraus und skizzieren, wie die digitale Zukunft der Zahntechnik aussehen könnte [Quintessenz Zahntechnik 45(7)2019:940–949].

Die Quintessenz Zahntechnik (QZ) ist unsere monatlich erscheinende Fachzeitschrift für alle Zahntechniker und zahntechnisch interessierte Fachleute, die Wert auf einen unabhängigen und fachlich objektiven Informationsaustausch legen. Im Vordergrund der Beiträge und Berichterstattung steht die Praxisrelevanz für die tägliche Arbeit. In dieser Zeitschrift finden sich Zahntechniker, Dentalindustrie und die prothetisch orientierte Zahnarztpraxis mit ihren Anliegen nach einer hochwertigen Fortbildung gleichermaßen wieder. Zur Online-Version erhalten Abonnenten kostenlos Zugang. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie im Quintessenz-Shop, dort können Sie auch ein kostenloses Probeheft bestellen.

Neben der Beschreibung der Technik wird an einem Modellgussgerüst der Ablauf mit LaserCusing vorgestellt und mit konventioneller Herstellung verglichen. Vorteile und Nachteile, von Kosten und Materialeinsatz über Arbeitsabläufe bis hin zu Details wie der Konstruktion hoch komplexer Strukturen und Nachteile wie Oberflächenrauigkeiten an wichtigen Stellen werden diskutiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Fazit der Autoren: Die Technologie ermöglicht völlig neue Möglichkeiten bei der Konstruktion, dem Workflow und den Produkten selbst, spannend finden Claims und Kolb vor allem die Hybridfertigung.
Der Beitrag macht neugierig auf diese additive Fertigungstechnologie und bietet wichtige Tipps und Hinweise darauf, für wen sich dieses Verfahren eignet.

Titelbild: Dotzauer