Mal könnte es schneller gehen, mal sollte es das besser nicht: Der Kieferorthopäde PD Dr. Dr. Christian Kirschneck von der Uni Regensburg hat untersucht, wie parodontale Entzündungsprozesse, pharmakologisch aktive Substanzen und Nikotin die kieferorthopädische Zahnbewegung beeinflussen können. Für seine Arbeit hat ihn die DGZMK beim Deutschen Zahnärztetag 2019 mit dem Miller-Preis ausgezeichnet. Die Ergebnisse seiner Arbeit fasst er im Video zusammen.

Höchste Auszeichnung der DGZMK

Der Miller-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und die höchste Auszeichnung für eine wissenschaftliche Leistung, die die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vergibt. Benannt ist der Preis nach dem amerikanischen Pionier der Zahnheilkunde Prof. Willoughby Dayton Miller (1853-1907), der als erster Ausländer eine Professur an einer deutschen Universität erhielt und an der Charité in Berlin lehrte.

Mehr vom Deutschen Zahnärztetag 2019 erfahren Sie in unserem Blog. Der Miller-Preis 2018 ging an PD Dr. Susanne Proksch (Freiburg), über ihre Arbeit berichtet sie im Video unter Miller-Preis 2018: Wenn Stammzellen auf parodontale Knochendefekte treffen.