Aktuelle Updates zur Cerec-Technologie, neue klinische Erkenntnisse und Wissenswertes rund um das Thema „Funktion“ stehen im Mittelpunkt des Cerec Masterkurses. Die von der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ e.V.) organisierte Veranstaltung findet vom 23. bis 25. Mai 2019 in Hamburg statt. Eingeladen sind Cerec-Anwender aller Generationen. Auf sie warten praktische Übungen, spannende Paneldiskussionen und ein intensiver Austausch mit Kollegen.

Zum 27. Mal treffen sich Cerec Anwender zu der exklusiven Fortbildungsveranstaltung der DGCZ: Auf dem Cerec Masterkurs im Hamburger Grand Elysée Hotel zeigen renommierte Experten wieder unterschiedliche Möglichkeiten, Cerec auf kompetente und effiziente Weise in der täglichen Arbeit am Patienten zu nutzen.

Was CAD/CAM für „Funktion“ leisten kann

Das Schwerpunktthema des diesjährigen Masterkurses lautet „Funktion“. Hintergrund ist, dass die CAD/CAM-Technologie in diesem Bereich vielseitige Unterstützung liefert, die noch nicht im Bewusstsein aller Anwender fest verankert ist – wie etwa in der Funktionsdiagnostik, der Artikulation, der Bisslage und der Kieferorthopädie. Das Hauptprogramm am 24. Mai beinhaltet passend dazu Vorträge zur Bruxismustherapie, zur funktionsorientierten Materialauswahl sowie zu den funktionellen Besonderheiten bei der Herstellung von Brücken.

Live-Behandlung und Workshops

Höhepunkt des Hauptprogramms am Freitag ist eine Live-Behandlung, die Prof. Dr. Sven Reich (Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien an der Universität Aachen) und Dr. Günter Fritzsche (niedergelassener Zahnarzt aus Hamburg) vornehmen und ausführlich erläutern werden. Intensive zweistündige Workshops zu insgesamt 32 Themen bieten vertiefende Einblicke und umfangreiche Übungsgelegenheiten am Cerec-System. Die Teilnahme an bis zu drei Workshops, die am Donnerstag angeboten werden, kann zusätzlich zum Hauptprogramm gebucht werden.

Höhepunkt des Cerec Masterkurses in Leipzig im Vorjahr war eine Live-Behandlung, bei der ZA Peter Neumann die Stiftversorgung eines endodontisch behandelten Zahns vornahm. (Foto: DDA)

Technologische Updates und fachlicher Austausch

Der Besuch des Masterkurses bietet auch die Gelegenheit, einen Überblick über Neuerungen und Weiterentwicklungen des Cerec-Systems zu erhalten. Erfahrene Anwender berichten über ihre ersten Eindrücke der neuen Cerec Software 5, in deren Entwicklung sie als Erprober eingebunden waren. Im Mittelpunkt stehen dabei das umfangreichere Indikationsspektrum für die digitale Abformung sowie Verbesserungen der Workflows.

Die dreitägige Fortbildung wird begleitet durch eine kleine Dentalausstellung rund um das Thema Cerec. Neben dem System selbst werden dort neue Materialien von diversen Herstellern sowie der neue Intraoralscanner von Dentsply Sirona, Primescan, präsentiert, der kürzlich auf der Internationalen Dentalschau IDS in Köln die Aufmerksamkeit der Fachwelt auf sich zog.

„Es macht unseren Masterkurs aus, dass wir uns intensiv zur CAD/CAM-Technologie austauschen, uns gegenseitig Tipps geben und Tricks verraten, die unsere Arbeit als Cerec- Anwender aller Generationen weiter voranbringt“, erklärt Dr. Bernd Reiss, Vorsitzender der DGCZ und Begründer des Masterkurses. „Dieses Anliegen wird noch einmal unterstrichen durch unser Schwerpunktthema Funktion, mit dem wir im übertragenen Sinne als DGCZ bekräftigen: Cerec funktioniert!“

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Digital Dental Academy, die den Cerec Masterkurs gemeinsam mit der DGCZ organisiert. Dort ist auch eine Online- Anmeldung möglich.

Titelbild: In zahlreichen Workshops können Teilnehmer beim Cerec Masters einzelne Themen gezielt vertiefen und in einem überschaubaren Kreis diskutieren. (Foto: DDA)