In einer aktuellen Umfrage des Fraunhofer-Instituts bei 500 Unternehmen haben 93 Prozent der Befragten mitgeteilt, dass aufgrund der Pandemie in hohem Maße Web- oder Videokonferenzen genutzt werden. Diese Veränderungen haben auch die Zahnmedizin erfasst. Nicht nur, dass der zahnmedizinische Versorgungsauftrag schon seit geraumer Zeit digital organisiert und Patienten mit computergestützten Systemen befundet sowie konservierend und prothetisch behandelt werden. Die aktuelle Situation hat dazu geführt, dass an die Stelle von Präsenzkursen virtuelle Fachseminare im Internet getreten sind, um die Hürde der Kontaktbeschränkung zu überspringen. Damit bekommt das Handlungs-prinzip „Probleme sind nur dornige Chancen“ eine neue Bedeutung sowie Auftrieb für den fachlichen Wissensaustausch in der Fortbildung und bietet richtungsweisende Perspektiven für die Zukunft.

Als einer der ersten Anbieter in der Zahnheilkunde hat der Cerec Masters Club, eine unabhängige Studiengruppe und Fortbildungseinrichtung mit Unterstützung des Karl-Häupl-Instituts der ZÄ-Kammer Nordrhein, Online-Seminare eingerichtet. Adressiert an Zahnärzte und Zahntechniker, konnte mit dem wöchentlichen „GoTo-Webinar“ über drei Monate eine „Fortbildungskrise“ ausgegrenzt werden.

Präsenz und Online im Wechsel

Die wachsende Zahl der Online-Teilnehmer in den Club-Kursen bewies, dass das Interesse an der digital gestützten Behandlung ungebrochen ist und aufgrund der zeit- und kostensparenden Vorteile weiterhin steigt. Es wurde aber auch erkennbar, dass ein Online-Kurs eine Präsenzveranstaltung nicht vollwertig ersetzen kann. Persönliche Kontakte, multiple Gespräche, Nähe zu Referenten, Erfahrungsaustausch, kulturelle Begleitprogramme – all das kann eben nur eine Präsenzveranstaltung bieten.

Aufgrund dieser Tatsache hat sich der Cerec Masters Club entschlossen, Online-Seminare und Präsenzkurse „rund um die computergestützte Zahnheilkunde“ im Wechsel zu organisieren. Damit sollte die praktizierte Fortbildung coram publico wieder aufgenommen werden. Die nächsten Veranstaltungen im Zeitraum Juli bis November 2020, geleitet von Dr. Andreas Kurbad, Viersen, sind:

Online-Seminare

• Donnerstag, 30. Juli 2020, 19-20 Uhr: Cerec 5 Total, Teil 7 – Restaurationen ausschleifen, okklusaler Schleifoffset, Werkstoffauswahl, CAM-Software. Kurs für Cerec 5-Einsteiger. 2 Fortbildungspunkte (KZBV).

• Mittwoch, 5. August 2020, 17-18 Uhr: Quintessenz Online-Seminar – Digitale Technologie, Teil 2: Die digitale Abformung. Scannervorbereitung, Weichteilabhaltung, Präparationsgrenzen, Nachpräparieren, Re-Scan, Abdruckoptimierung, Datenexport. 2 Fortbildungspunkte (KZBV).

Präsenzkurse und Symposium:

• Freitag/Samstag, 4. und 5. September 2020 in Bensheim ab 14:30 Uhr:
Kurs mit Dentsply Sirona – Diagnostik und Planung für Ästhetik mit Cerec. Frontzahn-Kronen und -Veneers, ästhetische Anforderungen, Biogenerik-Software, Designvorlagen, Zahn-farbe und Transluzenz, Textur, Materialien, Befestigung. 2 Fortbildungspunkte (KZBV).

• Freitag/Samstag 18. und 19. September 2020 in Düsseldorf:
Internationaler Cerec-Tag – Digitale Befundung, Software & KI, Abrasionsgebiss, Bisserhöhung mit Okklusal-Veneers, Ästhetik im Frontzahn, neue Materialien, implantologischer Workflow, Aligner mit Ortho-Software, Abrechnungen. Referenten: Bindl, Boldt, Collong, Devigus, Fabel, Frank, Krejci, Kurbad, Stachelhaus, Werling et.al. Leitung: Dr. Andreas Kurbad, Viersen, und Quintessenz Verlag, Berlin. 16 Fortbildungspunkte (KZBV).

• Freitag/Samstag, 9. und 10. Oktober 2020 in Ellwangen ab 16 Uhr:
Kurs mit Ivoclar-Vivadent – Frontzahnästhetik & Digital Smile Design, 3-D-virtuelle Konstruktion, Farb- und Werkstoffauswahl, Bemalung, Politur, Finishing chairside. 2 Fortbildungspunkte (KZBV).

• Freitag/Samstag, 30. und 31. Oktober 2020 in Ellwangen ab 15 Uhr:
Kurs mit Ivoclar-Vivadent – Implantat-Abutments, Scanning, Konstruktion, Mesostrukturen, Provisorien, Werkstoffe Telio CAD und e.max CAD, klinischer Workflow, Eingliederung. 10 Fortbildungspunkte (KZBV).

• Freitag/Samstag, 20. und 21. November 2020 in Ellwangen ab 15 Uhr:
Kurs mit Ivoclar-Vivadent – CAD/CAM-Werkstoffe, Indikationen und Materialklassen, Polymere, CAD-Komposit, Glaskeramik, Zirkonoxid, Hybridkeramik, Anwendungen, Präp-Richtlinien, Wandstärken, Konnektoren, adhäsive/konventionelle Befestigung, Politur, Glasur, Bemalung. 10 Fortbildungspunkte (KZBV).

Anmeldungen für Online- und Präsenz-Veranstaltungen beim Cerec Masters Club, per Mail bei masters@cerec.de, Informationen online auf der Seite des Cerec Masters Club.

Titelbild: CMC