„Sportzahnmedizin – Was ist dran am Megatrend?“ Antworten auf diese Frage geben die Experten und ein Paralympics-Goldmedaillengewinner beim Workshop der Deutschen Gesellschaft für Sportzahnmedizin (DGSZM) am 10. Januar 2019 in Berlin.

Immer mehr Spitzensportler nutzen nicht nur eine spezielle sportmedizinische Betreuung, sie suchen auch Hilfe und Unterstützung durch Sportzahnmediziner. Dabei geht es nicht nur um einen individuellen Mundschutz zum Beispiel für Kontakt- oder Mannschaftssportarten. Vielmehr wird zunehmend erkannt, welche Rolle Probleme mit der Zahn- und Mundgesundheit für die Leistungsfähigkeit von Sportlern haben und wie zahnärztliche Hilfe zur Leistungssteigerung beitragen kann – bei Leistungssportlern ebenso wie im Breitensport.

Sechs sportzahnmedizinische Experten diskutieren in Berlin unter anderem Fragen der Okklusion, der Auswahl von Schienen, die Rolle parodontaler Erkrankungen, die Bedeutung der Zahn- und Mundgesundheit im Profifußball und stellen die DGSZM, ihre Aufgaben, Angebote und Potenziale.

Paralympics-Sieger Niko Kappel berichtet

Niko Kappel nach seinem Goldmedaillengewinn bei den Paralympics in Rio 2016 (Foto: CP DC Press/Shutterstock.com)

Es bleibt aber nicht allein bei der zahnärztlichen Sicht: Mit Niko Kappel berichtet ein Spitzensportler über seinen Sport, sein Leben und seine Erfahrungen mit der Sportzahnmedizin. Kappel (Jahrgang 1995) ist Weltmeister und Paralympics-Olympiasieger im Kugelstoßen und wurde 2016 und 2017 zum Behindertensportler des Jahres gewählt. Sein nächstes großes Ziel sind die Paralympics in Tokio 2020. Sein Credo und zugleich Vortragsthema: „Wahre Größe wird nicht in Zentimetern gemessen“.

Der Workshop findet am Donnerstag, 10. Januar 2019, von 13 bis 17.30 Uhr, im Rahmen des Jubiläumskongresses des Quintessenz Verlags „7 Decades of Quintessence Publishing“ mit dem Berliner Zahnärztetag und weiteren interessanten Veranstaltungen statt. Alle Informationen zum Programm des Workshops und zur Anmeldung gibt es hier.

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