TePe informiert: Über die komplexen Zusammenhänge zwischen Mund- und Allgemeingesundheit sind 80 Prozent der deutschen Bevölkerung nicht oder nur unzureichend informiert. Auch herrscht verbreitet Unwissenheit über Notwendigkeit und Möglichkeiten effizienter Prophylaxe. Das zeigen die Ergebnisse zweier aktueller Studien. Hier ist gezielte und engagierte Aufklärung gefragt, wie sie die nun verlängerte Kampagne „Mut zur Lücke – gut zur Lücke“ verfolgt.
Regelmäßige und gewissenhafte Zahnpflege gehört für 96 Prozent aller Studienteilnehmer zu einem elementaren Bestandteil des Alltags. Entsprechend wichtig bei der Partnerwahl ist sie für 95 Prozent. Für jeden Zweiten besitzt sie einen hohen Stellenwert in einer bestehenden Partnerschaft. Dabei werden neben der Zahnbürste auch andere Hilfsmittel genutzt. Für die effektive Reinigung der Interdentalräume ist Zahnseide bei beiden Geschlechtern am beliebtesten, wobei mit 49 gegenüber 33 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer „fädeln“. An zweiter Stelle folgen Interdentalbürsten, die von 25 Prozent zum Einsatz gebracht werden. Dental Sticks und Zahnhölzer sind bei knapp jedem fünften Befragten in Benutzung.

Es fehlt an Information, Routine und Disziplin

In puncto Putzdisziplin werden deutliche Defizite sichtbar: 39 Prozent der Frauen gaben an, Zahnzwischenraumpflege wie empfohlen ein- bis zweimal täglich oder häufiger zu betreiben. Dies trifft nur auf 29 Prozent aller Männer zu. Hinzu kommt, dass die Interdentalreinigung bei 16 Prozent aller Frauen und Männer nur einmal im Monat oder seltener vorgenommen wird. Als Gründe für den Verzicht wurden Vergessen, umständliche und ungewohnte Handhabung sowie mangelnde Motivation angegeben. Ein Aspekt sticht besonders hervor: „Ein Viertel aller Befragten teilt die Überzeugung, dass die Zahngesundheit auch ohne tägliche Interdentalpflege gewährleistet sei. Dieses verdeutlicht einmal mehr, wie notwendig Mundhygiene-Aufklärung noch immer ist“, so Ralf Seltmann, Manager Clinical Affairs bei TePe.

 Mangelnde Zahnpflege und Erkrankungen

Nach aktuellem Kenntnisstand stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Entzündungen in Verbindung zu Zahnpflegedefiziten. Jedoch ist dieses Gesundheitswissen bei den Verbrauchern zu gering ausgeprägt. 72 Prozent der Befragten führten Entzündungen auf mangelnde Mundhygiene zurück, jedem Dritten war ein Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt. Lediglich 13 Prozent konnten Verbindungen zu Diabetes herstellen. Durchschnittlich 41 Prozent gaben an, nicht zu wissen, ob überhaupt Verbindungen gezogen werden können. Indes wurden vielfach Zusammenhänge zu Erkrankungen vermutet, wo keine bestehen. „Die Ergebnisse der Studie sind für uns ein Signal, dass hier Aufklärungsbedarf besteht: Informieren, welche gesundheitlichen Gefahren bei mangelnder Mundhygiene drohen, wie und womit diese minimiert werden können“, so Melanie Walter, Leitung Marketing bei TePe.

Aufklärungskampagne mit Jürgen Vogel wird fortgesetzt

Um das mundgesundheitliche Bewusstsein der Verbraucher zu schärfen, wichtiges Gesundheitswissen zu erweitern und die Zahngesundheit zu verbessern, wurde die großangelegte Aufklärungskampagne „Mut zur Lücke – gut zur Lücke“ initiiert. Gemeinsam mit dem beliebten Schauspieler Jürgen Vogel sollen auch Unentschlossene von der Interdentalpflege überzeugt und Nichtverwender sensibilisiert werden. Wichtige erste Schritte sind bereits gemacht. Nun wird dieser vielversprechende Weg fortgesetzt: „Die Kampagne ist ein voller Erfolg, Jürgen Vogel ist ein idealer Markenbotschafter und ein authentisches Vorbild. Wir freuen uns sehr, dass er uns weiterhin als Gesicht der Kampagne unterstützen möchte“, erklärt Walter.

Titelbild: TePe