Die täglichen Herausforderungen in der endodontologischen Behandlung sind Themen der aktuellen Endodontie, Ausgabe 4/2018. Beginnend bei der Anatomie zeigen zwei Beiträge die möglichen Wurzelkanalverläufe, ihre Einteilung und Behandlung, sowie ein Patientenfall die Herausforderung, Kanalabzweigungen zu entdecken und aufzufüllen. Wichtige Parameter in der Wurzelkanalbehandlung sind die Temperaturentwicklung – übersteigt sie ein bestimmtes Level drohen Nekrosen. Eine Literaturübersicht und ein weiterer Fall aus der Praxis zeigen, was zu beachten ist, um Nekrosen zu vermeiden und wie mit entstandenen Nekrosen umzugehen ist.

Technische Interaktionen

Die Technisierung hat nicht nur in der Endodontie stetig zugenommen, auch die Patienten sind von immer mehr internen und externen elektronischen Geräten umgeben. Widersprüchliche Aussagen der Gerätehersteller verunsichern Patienten und Zahnärzte: Ist die Verwendung von Endometriegeräten bei Patienten mit Herzschrittmachern problemlos möglich? Sollten Patienten ihre mitgeführten Smartphones besser ausschalten? Die Arbeit von Maike Butz und Prof. Michael Hülsmann gibt einen Überblick über die aktuelle Literatur und zeigt die daraus folgenden Konsequenzen für die endodontische Behandlung auf.

PIPS (Photon Induced Photoacoustic Streaming)

Die laseraktivierte Spülung in der Endodontie (PIPS) verspricht eine besonders effiziente Desinfektion und Reinigung des Wurzelkanalsystems. Der Beitrag von Dr. Jens Schuler und Prof. Michael Hülsmann präsentiert eine Übersicht über die publizierten Studien, Ergebnisse der eigenen praktischen Anwendung zeigt der Artikel von Ralf Schlichting.

Fast jede zahnärztliche Maßnahme tangiert das endodontische System, und jährlich ca. zehn Millionen in Deutschland durchgeführte Wurzelkanalbehandlungen belegen den Stellenwert der Endodontie in der Zahnmedizin. Die Zeitschrift „Endodontie“ hält ihre Leser dazu „up to date“. Sie erscheint vier Mal im Jahr und bietet praxisrelevante Themen in Übersichtsartikeln, klinischen Fallschilderungen und wissenschaftlichen Studien. Auch neue Techniken und Materialien werden vorgestellt. Schwerpunkthefte zu praxisrelevanten Themen informieren detailliert über aktuelle Trends und ermöglichen eine umfassende Fortbildung.
Die „Endodontie“ ist offizielle Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET), des Verbandes Deutscher Zertifizierter Endodontologen (VDZE) und der Österreichischen Gesellschaft für Endodontie (ÖGE). Abonnenten erhalten kostenlosen Zugang zur Online-Version (rückwirkend ab 2003 im Archiv) und zur App-Version. Mehr Informationen zur Zeitschrift, zum Abonnement und kostenlosen Probeexemplaren im Quintessenz-Shop.

Das Titelbild zeigt ein komplexes, schwer zu reinigendes Kanalsystem. Bild: mit freundlicher  Genehmigung Dr. H. Reuver