Wie lassen sich Misserfolge im Abrechnungswesen erkennen? Wie geht man mit Misserfolgen im Team um und wie lassen sich Misserfolge durch Honorarausfälle vermeiden? Es sind Fragen wie diese, zu denen das Dienstleistungsportfolio von BFS seinen Kunden eine Lösung bietet. Im Interview gibt Sven Oesterdiekhoff, Leiter Kundenbetreuung und Mitglied der Geschäftsleitung von BFS, Auskunft darüber, wie das Unternehmen seinen Kunden dabei hilft, Misserfolge in der Praxis gar nicht erst entstehen zu lassen. Das Dortmunder Unternehmen ist auch Premium Partner des Deutschen Zahnärztetags für den Bereich Abrechnungslösungen und Services.

Wofür steht BFS und was zeichnet Ihr Unternehmen aus?

Sven Oesterdiekhoff, Leiter Kundenbetreuung und Mitglied der Geschäftsleitung von BFS (Foto: BFS)

Sven Oesterdiekhoff: BFS steht seit über 30 Jahren für maßgeschneiderte Dienstleistungsangebote, die den Zahnarzt entlasten und den Praxisalltag vereinfachen. Eine gut organisierte Praxis muss nicht alles selbst machen. Da kommen wir ins Spiel: Wir verstehen unser Kerngeschäft und versuchen tagtäglich unser Produktportfolio weiter zu denken. Dabei entstehen Zusatzleistungen mit echtem Mehrwert, wie unser externer Abrechnungsservice, Kommunikationsschulungen oder innovative Umfeldanalysen für unsere Praxen.

Dieser Anspruch, die eigene Dienstleistung immer weiter zu entwickeln, verbindet uns auch mit erfolgreichen Praxen: Genau wie wir für unsere Kunden, sind sie bereit, für ihre Patienten Extrameilen zu gehen.

Wie unterstützen Sie Praxen dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen?

Oesterdiekhoff: Wir haben den Anspruch, unseren Kunden genau zuzuhören und sie zu verstehen. Das mag nach einer banalen Aussage klingen, aber wir waren in den vergangenen Jahren immer dann besonders erfolgreich, wenn wir unser Dienstleistungs- und Produktportfolio exakt und zu 100 Prozent an den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet haben.

Schnell zu den Informationen, sicher dokumentiert

Welche Dienstleistungen fallen Ihnen hierfür als Beispiel ein?

Oesterdiekhoff: Das Factoring Cockpit. Mit unserem Partner Dampsoft haben wir eine integrierte Lösung geschaffen, mit der Dampsoft-Nutzer direkt aus der Praxissoftware auf die Inhalte des BFS-Mandantenportals zugreifen können. Eine zusätzliche Anmeldung im Web-Browser entfällt und die patientenbezogenen Informationen für die Zusammenarbeit mit uns sind nur einen Klick entfernt. Das schafft Zeit und Freiraum für die eigentliche Aufgabe unserer Kunden: Patienten behandeln und optimal betreuen.

Ein weiteres Beispiel ist unser Erstattungsservice. Das Kerngeschäft unserer Experten ist hierbei die professionelle Stellungnahme zu Kürzungsschreiben seitens der Kostenträger, um beispielsweise eine Nacherstattung zu erwirken.

Das Kerngeschäft haben wir noch deutlich ausgebaut und bieten individuelle Schulungsmaßnahmen, zum Beispiel das Dokumentations- oder Abrechnungscoaching an. So helfen wir unseren Kunden dabei, eine qualitativ hochwertige Abrechnung sicherzustellen und Misserfolge gar nicht erst entstehen zu lassen.

Personalführung ist eine Herausforderung

Welche Potentiale bleiben in den Praxen am häufigsten ungenutzt? Sehen Sie hierbei Unterschiede zwischen Groß- und Kleinpraxen?

Oesterdiekhoff: Je größer und erfolgreicher Praxen werden, desto mehr Raum sollte das Thema „Personalführung“ einnehmen. Dinge, die zu Zeiten als das Team aus vier Mitarbeitern bestand, wie von selbst funktioniert haben, funktionieren eben nicht mehr, wenn das Team aus 20 Personen oder mehr besteht. Immer mehr Kunden haben uns von Herausforderungen in diesem Bereich berichtet.

Darauf haben wir reagiert und bieten dieses Jahr mit Bianca Rieken, Diplom-Psychologin und Expertin für Personalmanagement, unsere Veranstaltungsreihe „Praxis: Perfekt!“ an. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Mitarbeiterführung und Teamentwicklung.

Was macht eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Abrechnungsdienstleister und Praxis aus?

Oesterdiekhoff: Es ist uns wichtig, unsere Kunden untereinander zu verknüpfen, um ihnen eine gemeinsame Plattform zu ermöglichen, in der viele kreative Ideen und Best-Practice-Modelle ausgetauscht werden. Das gelingt uns zum Beispiel mit unserem „Workshop unter Palmen“ auf Mallorca, den wir für Zahnärzte und dieses Jahr erstmalig auch für MKGler angeboten haben.

Gut mit Patienten kommunizieren

Welches Produkt sticht aus Ihrer Sicht besonders hervor?

Oesterdiekhoff: Eine Rückmeldung, die wir immer wieder bekommen, ist, dass die einheitliche und zum Konzept passende Kommunikation mit den Patienten eine enorme Herausforderung für die Praxen darstellt. Dabei geht es sowohl um kommunikative Grundlagen wie die Erkenntnis, dass man eben nicht nicht kommunizieren kann, als auch um komplexere Themengebiete, wie den Umgang mit schwierigen Patienten.

Wir führen jede Woche tausende Gespräche mit den Kunden unserer Kunden. Dazu haben wir ein ausgereiftes Servicekonzept und verwenden viel Zeit auf die kommunikative Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter. Was lag da also näher, als diesen Service auch für unsere Kunden anzubieten? Stefan Lyall, einer unserer erfahrensten Coaches in diesem Bereich, gibt sein Wissen in Schulungen an die Praxen weiter und hat so schon Dutzenden Kunden dabei geholfen, das eigene Kommunikationskonzept noch weiter zu schärfen.

Titelbild: Factoring-Cockpit (Foto: BFS)